Pierre Bourdieu Habitus Und Sozialer Raum

Pierre Bourdieu  Habitus und sozialer Raum PDF
Author: Meiko Merda
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, Docs
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 18
View: 3823
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Soziologie), 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Soziologe und Ethnologe Pierre Bourdieu zählt zu den bedeutendsten französischen Sozialwissenschaftler des letzten Jahrhunderts. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit seinem einflussreichsten theoretischen Werk: Der Habitustheorie sowie seinem Modell des sozialen Raumes. Allerdings werden bei dieser Ausarbeitung auch andere Entwürfe Bourdieus beschrieben, um auf die Entwicklungen innerhalb seiner Arbeiten aufmerksam zu machen, die gerade bei Bourdieu von Interesse sind. Als Ethnologe basieren nämlich seine Modelle in der Regel auf dem Prinzip der teilnehmenden Beobachtung und sind deshalb ständigem Wandel ausgesetzt. Und diese Änderungen der gegebenen Untersuchungssituation führen auch zwangsläufig zu Modifizierungen der Untersuchungserkenntnisse. Deshalb haben die Theorien Bourdieus in der Regel den gleichen Hintergrund (Habitus) und bauen zumindest ansatzweise aufeinander auf. Bourdieus Arbeiten haben zu großen Kontroversen geführt. So stößt die Habitustheorie beispielsweise auf großen Widerstand bei Positivisten, die auf die uneingeschränkte Freiheit des menschlichen Handelns bestehen und deshalb mit Bourdieus zweifelsohne desillusionierenden Theorien wenig anfangen können. Auch Bourdieus Untersuchungsgebiete bei seinen Ausarbeitungen zum Modell des sozialen Raumes sind unkonventionell. So untersucht er das für wissenschaftliche Ausarbeitungen untypische Feld der Geschmäcker und leitet aus seinen Forschungsergebnissen einen gesamtgesellschaftlichen Theorieansatz ab. Zuerst wird in dieser Hausarbeit allerdings auf Bourdieus Habitustheorie eingegangen. Diese dient als Basis für die weiteren Ausführungen.


Der Habitus Und Der Soziale Raum Bei Pierre Bourdieu

Der Habitus und der soziale Raum bei Pierre Bourdieu PDF
Author: Stefanie Grotsch
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 31
View: 4557
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Book Description: Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen, Note: 2,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Arbeit möchte ich mich mit dem französischen Soziologen, Ethnologen und Philosophen Pierre Bourdieu und seinem Werk „Die feinen Unterschiede- Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft“ befassen. In seinem Werk behandelt er kultursoziologische und klassentheoretische Fragestellungen der französischen Gesellschaft, in den siebziger Jahren. Ich habe mich für das Thema „Habitus und sozialer Raum bei Pierre Bourdieu“ entschieden, weil seine Untersuchungen über die Sozialstruktur Frankreichs stellvertretend für alle Gesellschaften ist. Er zeigt wie und warum der einzelne Mensch in seiner jeweiligen Position handelt. Weiterhin stellt er aber auch fest, dass der Mensch (sein Habitus) von seinem Umfeld geprägt wird, diesen aber auch selber prägt. Diese sozialstrukturellen Unterschiede die entstehen halte ich für sehr interessant, weil diese uns alltäglich begegnen. Bei meinen Untersuchungen beziehe ich mich auf „Die feinen Unterschiede“ von Pierre Bourdieu und „Pierre Bourdieu zur Einführung“ von Markus Schwingel. Da Pierre Bourdieu’s Werk sehr umfassend ist, sehe ich innerhalb dieser Arbeit davon ab, genauer auf die Themen Politik und Bildung einzugehen, da diese sonst den Rahmen sprengen würden. Vielmehr werde ich mich im Rahmen dieser Arbeit mit Pierre Bourdieu’s Habitustheorie und seinem Verständnis vom sozialen Raum widmen. Dabei habe ich vor, auf die unterschiedlichen Begrifflichkeiten Habitus, Feld, Klasse und Geschmack näher einzugehen, um diesen Zusammenhang zu verdeutlichen. Meinen zweiten Schwerpunkt soll den sozialen Raum darstellen. Insbesondere werde ich hierbei auf den Raum sozialer Positionen und den Raum der Lebensstile eingehen. Der Raum der Lebensstile soll durch nähere Betrachtung der drei großen Klassen (herrschende-, mittlere-, untere Klasse) näher erläutert werden.


Pierre Bourdieu Habitus Feld

Pierre Bourdieu  Habitus     Feld PDF
Author: Karoline Lazaj
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, Docs
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 15
View: 2260
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Theorien der allgemeinen Soziologie, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit soll Einblick in das Werk von Pierre Bourdieu verschaffen, wobei der Schwerpunkt meiner Ausarbeitung auf den Begriffen des „sozialen Raums“ und des „Habitus“ liegen wird. Zuerst werde versuchen, die beiden Begriffe unabhängig voneinander zu erläutern um anschließend auf die gegenseitige Bedingtheit dieser einzugehen. Des weiteren werde ich versuchen, den Unterschied zwischen dem sozialen Raum und dem sozialen Feld zu erläutern, um so eventuelle Missverständnisse, die sich bei der Lektüre von Bourdieus Werk ergeben können, aus dem Weg zu räumen. Ein weiteres Anliegen ist, Bourdieus gedankliche Umsetzung des sozialen Raums zu erläutern. Bourdieu tut dies mit den Begriffen des symbolischen Raums (oder dem „Raum der Lebensstile“) und dem des „physischen Raums“. So ist die Hausarbeit ein Versuch, Überblick über das Werk Bourdieus zu schaffen um es so auch verständlicher und zugänglicher zu machen.


Pierre Bourdieus Konzeption Des Habitus

Pierre Bourdieus Konzeption des Habitus PDF
Author: Alexander Lenger
Publisher: Springer-Verlag
Format: PDF, Mobi
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 398
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Book Description: Der Sammelband widmet sich theoriegeschichtlich, methodologisch und interdisziplinär dem Konzept des Habitus von Pierre Bourdieu. Im ersten Teil werden die philosophischen und sozialwissenschaftlichen Hauptquellen und Ursprünge des Begriffs in jeweils eigenen Beiträgen herausgearbeitet. Mit diesem vertieften Verständnis werden Potenziale erschlossen, die das Habituskonzept für zukünftige theoretische und empirische Forschung bereithält. Daran anschließend stellt ein zweiter Teil die bisher einflussreichsten Ansätze der empirischen Habitusanalyse vor. Im dritten Teil schließlich wird aufgezeigt, wie das Habituskonzept in verschiedenen Fachdisziplinen zur Anwendung kommt und zur Klärung sowohl fachinterner als auch interdisziplinärer Fragestellungen beitragen kann. Hierzu werden aktuelle fachspezifische Diskussionen aufgegriffen und aus Bourdieu’schem Blickwinkel analysiert. Die Beiträge des Bandes zeigen, dass Bourdieu mit der Habitus-Feld-Theorie eine allgemeine Theorie konflikthafter Differenzierung vorgelegt hat, die nicht nur Mikro- und Makroebene verbindet, sondern ihren wissenschaftlichen Wert darüber hinaus für verschiedenste Disziplinen, analytische Ebenen und soziale Phänomene unter Beweis stellt.


Feld Und Sozialer Raum

Feld und Sozialer Raum PDF
Author: Sebastian Bergmann
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, Mobi
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 16
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen, Note: 1,3, Universität Kassel, Veranstaltung: Differenzierte oder kapitalistische Gesellschaft?, Sprache: Deutsch, Abstract: Heutige moderne Gesellschaften unterscheiden sich stark von denen vergangener Jahrhunderte. Die Gesellschaft ist zu einer stark differenzierten und individualistischen herangewachsen. Die Differenzierung von Gesellschaften ist ein Konzept das wie kaum ein anderes , Theoretiker der modernen Soziologie beschäftigt. Hierbei entstehen Fragen wie nach der Entstehung von differenzierten Gesellschaften und ihren Mechanismen und Strukturen. Auch Pierre Bourdieu, dessen Theorien maßgeblich für diese hier vorliegende Arbeit sind, beschäftigte sich ausgiebig mit diesem Phänomen. Entscheidend für Bordieus Auseinandersetzung mit der Differenzierung von Gesellschaften sind zwei von ihm entwickelte theoretische Konstrukte. Der soziale Raum und die Feldtheorie. Beide Modelle weisen starke Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Deshalb wird sich diese Arbeit mit der Frage beschäftigen, wie beide Modelle miteinander verknüpft werden können. Dabei werde ich wie folgt vorgehen: Zunächst wird das Konzept des sozialen Raumes erläutert, das Bourdieu zeitlich vor dem der Feldtheorie entwickelte. Hierzu wird das Modell erst allgemein erläutert und die Zweidimensionalität dieses Raumes betont. Weiterhin werden die beiden wichtigen Dimensionen, der Raum der sozialen Positionen und der Raum der Lebensstile erläutert. Der Raum der sozialen Positionen ist eng mit dem Kapitalbegriff verbunden, der in diesem Kapitel ausdifferenziert wird. Der Umfang und die Struktur des Kapitals entscheidet über die soziale Position im Raum. Danach wird die Arbeit den Raum der Lebensstile erläutern. Hierbei wird zunächst die Funktion des Lebensstils im Zusammenhang mit der sozialen Position herausgestellt. Der Lebensstil dient dazu, den auf einer bestimmten Position befindlichen Akteur von anderen Akteuren und ihren Gruppen abzugrenzen. Hierzu bedient sich Bourdieu verschiedenen Unterscheidungsmerkmalen. Im Folgenden wird der Habitus beschrieben, der den Lebensstil generiert und eine wichtige Rolle bei der Ausbildung von Schemata, welche die soziale Praxis für einen Akteur verständlich und erlebbar machen, spielt. Desweiteren besitzt der Habitus weitere charakteristische Merkmale wie Implizitheit, Inkorporation und den Hysteresis-Effekt, die darauffolgend erörtert werden. Auf dieser Basis aufbauend, wird sich die Hausarbeit mit dem für die Hausarbeit relevanten Modell der Feldtheorie beschäftigen.


Pierre Bourdieu Die Habitus Theorie

Pierre Bourdieu   die Habitus Theorie PDF
Author: Nina Friedlein
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, Kindle
Category :
Languages : de
Pages : 30
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophische Fakultät III / Institut für Soziologie), 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitungsgedanken Laut SCHWINGEL (1995) galt der französische Soziologe und Intellektuelle Pierre BOURDIEU vor allem unter soziologischen Kollegen bereits als Klassiker seines Metiers. Sein wissenschaftliches Gesamtwerk beschäftigt sich mit einer Vielfalt von Themen aus den Bereichen der Ethnologie, Soziologie, aber auch Philosophie und Politik, wodurch seine Arbeiten über die Soziologie hinaus auch in anderen Fachwissenschaften wie z. B. Geschichte, Erziehungs- oder Literaturwissenschaft oder aber auch bei einer breiten, an soziopolitischen Fragen interessierten Öffentlichkeit Beachtung fanden. BOURDIEUs soziologische Forschungsarbeit bestand überwiegend aus empirischen Studien über alltägliche Erfahrungen von Individuen, welche er in die Entwicklung seiner Theorien mit einbezog. Sein Gesamtwerk beinhaltet nicht eine "große Theorie", sondern besteht aus verschiedenen Teilkomponenten wie der Theorie der Praxis, der Habitustheorie oder der Kapitaltheorie. (vgl. SCHWINGEL 1995) Neben den Vorstellungen vom sozialen Raum, vom sozialen Feld oder dem kulturellen Kapital gehört das Habitus-Konzept zu den "zentralen Erkenntnisinstrumenten", die BOURDIEU den Sozialwissenschaften hinterlassen hat. (vgl. KRAIS / GEBAUER 2002) Mit BOURDIEUs Habitus-Theorie werde ich mich in dieser Arbeit beschäftigen. Zu Beginn werde ich zunächst einen knappen Überblick über BOURDIEUs Biografie und über seine umfangreiche soziologische Forschungsarbeit geben, um den Hintergrund der Soziologie BOURDIEUs zu umreißen.


Sozialer Raum Und Klassen

Sozialer Raum und  Klassen  PDF
Author: Pierre Bourdieu
Publisher:
Format: PDF, Kindle
Category : Sociology
Languages : de
Pages : 106
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Book Description:


Feld Und Sozialer Raum

Feld und Sozialer Raum PDF
Author: Sebastian Bergmann
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, Mobi
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 37
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,3, Universität Kassel, Veranstaltung: Differenzierte oder kapitalistische Gesellschaft?, Sprache: Deutsch, Abstract: Heutige moderne Gesellschaften unterscheiden sich stark von denen vergangener Jahrhunderte. Die Gesellschaft ist zu einer stark differenzierten und individualistischen herangewachsen. Die Differenzierung von Gesellschaften ist ein Konzept das wie kaum ein anderes, Theoretiker der modernen Soziologie beschäftigt. Hierbei entstehen Fragen wie nach der Entstehung von differenzierten Gesellschaften und ihren Mechanismen und Strukturen. Auch Pierre Bourdieu, dessen Theorien maßgeblich für diese hier vorliegende Arbeit sind, beschäftigte sich ausgiebig mit diesem Phänomen. Entscheidend für Bordieus Auseinandersetzung mit der Differenzierung von Gesellschaften sind zwei von ihm entwickelte theoretische Konstrukte. Der soziale Raum und die Feldtheorie. Beide Modelle weisen starke Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Deshalb wird sich diese Arbeit mit der Frage beschäftigen, wie beide Modelle miteinander verknüpft werden können. Dabei werde ich wie folgt vorgehen: Zunächst wird das Konzept des sozialen Raumes erläutert, das Bourdieu zeitlich vor dem der Feldtheorie entwickelte. Hierzu wird das Modell erst allgemein erläutert und die Zweidimensionalität dieses Raumes betont. Weiterhin werden die beiden wichtigen Dimensionen, der Raum der sozialen Positionen und der Raum der Lebensstile erläutert. Der Raum der sozialen Positionen ist eng mit dem Kapitalbegriff verbunden, der in diesem Kapitel ausdifferenziert wird. Der Umfang und die Struktur des Kapitals entscheidet über die soziale Position im Raum. Danach wird die Arbeit den Raum der Lebensstile erläutern. Hierbei wird zunächst die Funktion des Lebensstils im Zusammenhang mit der sozialen Position herausgestellt. Der Lebensstil dient dazu, den auf einer bestimmten Position befindlichen Akteur von ande


Habitus Und Der Soziale Raum In Pierre Bourdieus Die Feinen Unterschiede

Habitus und der Soziale Raum in Pierre Bourdieus  Die feinen Unterschiede  PDF
Author: Fabian Böer
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 21
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: sehr gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Diplomvorprüfung, Sprache: Deutsch, Abstract: "Und immer zirkuliert ein neues, frisches Blut. So geht es fort, man möchte rasend werden! Der Luft, dem Wasser, wie der Erden Entwinden tausend Keime sich, Im Trocknen, Feuchten, Warmen, Kalten! Hätt′ ich mir nicht die Flamme vorbehalten: Ich hätte nichts Apart′s für mich." Mephisto aus Goethes "Faust" beschreibt hier das Leben, das trotz all seiner (Mephistos) Unternehmungen, es zu vernichten, immer Wege findet, sich neu zu erschaffen. Für einen Vergleich mit Pierre Bourdieus Vorstellungen vom sozialen Raum ist sicherlich etwas Fantasie notwendig, ein Versuch soll dennoch gemacht werden: Das immer neu zirkulierende frische Blut, das Leben also, dem der Teufel aus "Faust" das Ende machen will, ähnelt den immer neu zirkulierenden Produkten des Kunstmarktes, die, anfänglich immer von der herrschenden Klasse für sich beansprucht, doch ihren Weg zu den Massen finden. Aber auch der Drang der Massen im sozialen Raum nach "oben" findet hier eine passende Beschreibung. Zweifellos ist niemandem daran gelegen, den, der unter ihm steht, zu vernichten; einem Stillstand sozialer und kultureller Bewegungen und somit Machterhalt ständen aber einige nicht abgeneigt gegenüber. Mephistos Streben nach Distinguiertheit, das ein Indiz für seine Zugehörigkeit zu der herrschenden Klasse ist (wenn man Mephisto nicht zugestehen will, dass er über der Menschheit allgemein steht), kommt besonders in den letzten beiden Zeilen des Zitats zum Vorschein: Behält sich der Faust-Charakter in der fiktiven Welt die Flammen vor, um etwas "Apart′s" für sich zu haben, so sind es in der französischen Gesellschaft (und nicht nur da), die in "Die feinen Unterschiede" des Soziologen Bourdieu untersucht wird, in allen Bereichen des täglichen Lebens bestimmte Verhaltensweisen, die nur denen, "die oben stehen", zu eigen sind.


Pierre Bourdieu Habitus Feld

Pierre Bourdieu  Habitus   Feld PDF
Author: Karoline Lazaj
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, Docs
Category :
Languages : de
Pages : 41
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Theorien der allgemeinen Soziologie, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit soll Einblick in das Werk von Pierre Bourdieu verschaffen, wobei der Schwerpunkt meiner Ausarbeitung auf den Begriffen des "sozialen Raums" und des "Habitus" liegen wird. Zuerst werde versuchen, die beiden Begriffe unabhängig voneinander zu erläutern um anschließend auf die gegenseitige Bedingtheit dieser einzugehen. Des weiteren werde ich versuchen, den Unterschied zwischen dem sozialen Raum und dem sozialen Feld zu erläutern, um so eventuelle Missverständnisse, die sich bei der Lektüre von Bourdieus Werk ergeben können, aus dem Weg zu räumen. Ein weiteres Anliegen ist, Bourdieus gedankliche Umsetzung des sozialen Raums zu erläutern. Bourdieu tut dies mit den Begriffen des symbolischen Raums (oder dem "Raum der Lebensstile") und dem des "physischen Raums". So ist die Hausarbeit ein Versuch, Überblick über das Werk Bourdieus zu schaffen um es so auch verständlicher und zugänglicher zu machen.


Das Habitus Konzept Unter Einbeziehung Des Feld Begriffes In Der Soziologie Pierre Bourdieus

Das Habitus Konzept unter Einbeziehung des Feld Begriffes in der Soziologie Pierre Bourdieus PDF
Author: Josephine Ernst
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, ePub, Mobi
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 22
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Proseminar: „Einführung in die neuere soziologische Theorie“, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit soll eines der wichtigsten Konzepte des Ethnologen und Soziologen Pierre Bordieu dargestellt werden, das des Habitus. Dabei soll fokussiert werden, was der Habitus ist und wie er funktioniert. Im weiteren Verlauf soll dann Bourdieus Feld-Konzept vorgestellt werden, welches unweigerlich mit dem der Habitustheorie verknüpft ist. Diese „Komplizenschaft“ soll dann im Folgenden thematisiert werden. „Die Aufgabe, die Bourdieu sich stellte, war, zwei einander unversöhnliche gegenüberstehende Positionen zu versöhnen: einmal die Position dass kulturelle Objekte eine eigene innere Logik und Dynamik entfalten, und zum anderen die Position, dass sie gleichwohl angebunden sind an die soziale Welt und daher auch mit den Mitteln der Soziologie begreifbar sein müssen.“ Ein ausschlaggebender Punkt zur Entwicklung des Habituskonzepts waren seine Feldforschungen in Algerien. Augrund dieser Tatsache kann erkannt werden, dass Bourdieus Konzept „aus empirischen Forschungsfragen heraus entwickelt“ wurde und nicht nur theoretisch von ihm gedacht wurde. Noch zwischen 1962 und 1965 verwendete Bourdieu in seinen Ausführungen den Begriff des „Ethos“ um eine feststehende Haltung auszudrücken. Erst 1967 führte er dann den Begriff des „Habitus“ ein, der den Kern in seiner Soziologie der sozialen Praxis ausmachen soll. Im Folgenden wird nun ein kurzer Ausschnitt darüber gegeben, von welchen Wissenschaftlern und inwiefern Bourdieu besonders beeinflusst oder angeregt wurde. Pierre Bourdieu wurde schon sehr früh mit verschiedenen Weltvorstellungen konfrontiert, was nicht zuletzt an seinem Studium der Philosophie bei Gueroult lag. Dessen Überlegungen und Ansichten vor allem zu Leibniz’ Philosophie prägten Bourdieu stark. Er beschäftigte sich aufgrund dessen sehr mit Gottfried Wilhelm Leibniz, dessen Monadenlehre und dem Harmoniegedanken. Bourdieu spricht oft von dem Leibnizschen Begriff der „prästabilierten Harmonie“ , „um die Wirkungsweise des Habitus zu charakterisieren“ . Weiterhin übernimmt Bourdieu auch Leibniz’ „Idee der wechselseitigen Abstimmung“ . Allerdings verwendet er Leibniz’ Theorien der prästabilierten Harmonie und einer lex insita nicht in dessen Sinne, sondern nutzt diese nur, um seine Gedanken besser zu veranschaulichen. Der wohl ausschlaggebendste Teil aber kommt hier dem Kunsthistoriker Erwin Panowsky zu, der sich auf Arbeiten des Thomas von Aquin stützt, welcher wiederum auf Aristoles aufbaut. Er verwendete erstmals den Begriff des Habitus im Zusammenhang mit der Kunst. Die Vorstellung einer einheitlichen „grundlegenden Haltung“ von Künstlern in bestimmten Epochen bildete den Grundstock seiner Theorie. Er verwendet damit im Zusammenhang den Begriff der „Homologien“ , die er allerdings, anders als Bourdieu, nur als „Strukturähnlichkeiten“ identifiziert. Pierre Bourdieu betrachtet daraufhin den „Habitus als ‚vereinheitlichtes Prinzip’“ . Des Weiteren können vor allem bei der Betrachtung von Chomskys generativen Grammatik Parallelen zur Soziologie Bordieus gezogen werden. Beide gehen von einem „System generativer Strukturen“ aus, „das unbegrenzt viele Handlungen hervorbringen kann.“ Im Gegensatz zu Chomsky geht Bourdieu allerdings davon aus, dass der Habitus erworben ist und wir noch nicht damit auf die Welt kommen. Bei seiner Theorie der sozialen Felder stützt sich Bourdieu nach eigenen Aussagen nun wiederum auf die Aufsätze zur Religionssoziologie von Max Weber, aus denen er heraus seinen Feldbegriff entwickelt hat,


Die M Glichkeit Sozialen Wandels In Bourdieus Habitus Konzept

Die M  glichkeit sozialen Wandels in Bourdieus Habitus Konzept PDF
Author: Benjamin Triebe
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, ePub, Mobi
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 8
View: 5409
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Book Description: Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Soziologie), 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der praxeologischen Erkenntnistheorie von Bourdieu spielt das Habitus-Konzept eine entscheidende Rolle, weil es eine Verbindung zwischen objektiven Strukturen, individueller Wahrnehmung und sozialer Praxis herstellen soll. Allerdings besteht oft der Vorwurf, dass Bourdieu in seinem Entwurf das strukturalistische Moment überbetone, wodurch der Habitus zwar die Reproduktion der Sozialstruktur, nicht jedoch sozialen Wandel erkläre könne. Der vorliegende Essay erläutert, inwieweit und in welcher Form sozialer Wandel in Bourdieus Habitus-Konzept möglich ist. Dazu werden zunächst kurz die Merkmale des Habitus und die Annahmen, welche nur für die strukturalistische Reproduktion sprechen, skizziert und anschließend die Möglichkeiten sozialen Wandels aufgezeigt.


Die Komplizenschaft Von Habitus Und Feld

Die Komplizenschaft von Habitus und Feld PDF
Author: Philipp Appel
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, ePub, Mobi
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 14
View: 2556
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,3, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Veranstaltung: Einführung in die Kulturwissenschaften, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit zeichnet die im Werk Bourdieus vorgestellten zentralen Konzepte von Habitus und Feld nach. Hierbei wird insbesondere auf die Genese des Habitus eingegangen. Weiterhin wird die Feldtheorie betrachtet und in die Konzepte Kulturelles Kapital, Ökonomisches Kapital, Symbolisches Kapital und soziales Kapital eingeführt. Kann Bourdieu mit seiner Habitus- und Feldtheorie die Spaltung zwischen Objektivismus und Subjektivismus überwinden? Diese Arbeit ist im ersten Semesters des Studiengangs "Kulturwissenschaften" an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder erstellt worden und von Prof. Dr. Kittsteiner mit der Note 1,3 bewertet worden.


Empirical Investigations Of Social Space

Empirical Investigations of Social Space PDF
Author: Jörg Blasius
Publisher: Springer Nature
Format: PDF, Kindle
Category : Social Science
Languages : en
Pages : 444
View: 3313
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Book Description: This book provides an in-depth view on Bourdieu’s empirical work, thereby specially focusing on the construction of the social space and including the concept of the habitus. Themes described in the book include amongst others: • the theory and methodology for the construction of “social spaces”, • the relation between various “fields” and “the field of power”, • formal construction and empirical observation of habitus, • the formation, accumulation, differentiation of and conversion between different forms of capital, • relations in geometric data analysis. The book also includes contributions regarding particular applications of Bourdieu’s methodology to traditional and new areas of research, such as the analysis of institutional, international and transnational fields. It further provides a systematic introduction into the empirical construction of the social space.


Sozialer Raum Soziales Kapital Und Soziale Arbeit

Sozialer Raum  Soziales Kapital und Soziale Arbeit PDF
Author: Markus Engelmann
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, Mobi
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 95
View: 6258
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Book Description: Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,0, Leibniz Akademie Hannover - Berufsakademie Hannover (Institut für Politische Wissenschaften), 82 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit versucht die Methodologie Bourdieus in die sozialräumliche Diskussion in der Sozialen Arbeit einzubringen und nähert sich diesem Ziel in drei Schritten. Der erste Schritt ist die Darstellung der Thematisisierungslinien sozialräumlicher Vorstellungen Sozialer Arbeit, insbesondere der Gemeinwesenarbeit. Dabei geht es auf der einen Seite darum, Ziele und Methoden gemeinwesenorientierter Sozialer Arbeit aufzuzeigen, aber auch andererseits die Verlagerung der Sichtweise auf soziale Räume deutlich zu machen. Der zweite Schritt bildet die Auseinandersetzung um Raumvorstellungen in der Sozialforschung. Analog der Historie der Sozialen Arbeit werden kurz die Entwicklungslinien der Raumvorstellungen in der Sozialforschung dargestellt. Um die Dynamik innerhalb des Sozialraums darzustellen sowie die Möglichkeit der Verbindung zur Sozialen Arbeit aufzuzeigen, steht der Ansatz von Pierre Bourdieu dabei im Mittelpunkt. Pierre Bourdieu definiert den Sozialraum durch die Verteilung bestimmter Kapitalsorten in Abhängigkeit zu den darin liegenden Feldern. Diese Faktoren werden im Einzelnen erläutert. Ausgehend von der abstrakten Darstellung des Sozialraums bei Bourdieu geht es in einem dritten Schritt darum, zu zeigen, wie fruchtbar die Theorie für die sozialräumliche Diskussion innerhalb der Sozialen Arbeit sein kann. Anhand der Untersuchungsergebnisse der hannoverschen Forschungsgruppe agis, die unter Bezugnahme der Methode Bourdieus im Auftrag des Kommunalen Sozialdienstes der Stadt Hannover mehrere Stadtteile untersucht hat, soll die Praxisrelevanz gezeigt werden. Anschließend erfolgt eine Auseinandersetzung dieser Umsetzung mit aktuellen Konzepten sozialräumlicher Sozialarbeit wie dem Community Organizing (CO) und den traditionellen Modellen der Gemeinwesenarbeit. Die einzelnen Aspekte von Gemeinwesenarbeit sollen mit den dargestellten Ergebnissen sowie der theoretischen Grundlage Bourdieus in Beziehung gesetzt werden. Dies erfolgt auf drei Ebenen, nämlich hinsichtlich der konkreten Ebene der Gemeinwesenarbeit, der gesellschaftspolitischen und der professionstheoretischen Ebene. Zum Schluß werden die Grenzen der Möglichkeit einer solchen Übertragung sowie einige abschließende Überlegungen dargestellt.


Das K Rper Gewordene Soziale Der Habitus Pierre Bourdieus

Das K  rper gewordene Soziale   Der Habitus Pierre Bourdieus PDF
Author: Katharina Bucklitsch
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, ePub, Docs
Category : Performing Arts
Languages : de
Pages : 15
View: 631
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 2,3, Bauhaus-Universität Weimar (Fakultät Medien), Veranstaltung: Die Kunst der Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: I. Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung..............................................................................1 2. Der Begriff des Habitus.............................................................1 3. Die Bedeutung und Möglichkeiten des Habitus.................................2 4. Charakterisierung des habituellen Dispositionssystems........................3 5. Der soziale Sinn und die Rolle des Habitus.......................................4 6. Freiheit vs. Determiniertheit im soziologischen Feld...........................5 7. Die Genese des Habitus und die soziale Laufbahn..............................7 8. Dialektik von Habitus und Feld...................................................8 9. Fazit..................................................................................10 II. Literaturverzeichnis..................................................................12 1. Einleitung Die vorliegende Hausarbeit setzt sich mit dem Habitus des französischen Soziologen Pierre Bourdieus auseinander und versucht verschiedenen Fragestellungen auf den Grund zu gehen. Als erstes möchte ich erklären, was der Begriff Habitus bedeutet, wie er funktioniert, was das Besondere an ihm ist und was er für die soziale Analyse bedeutet. Des Weiteren soll das Konzept des Habitus erläutert werden und wie ihn Individuen erwerben. Abschließend erläutere ich das Zusammenspiel zwischen Habitus und Feld, um zu verdeutlichen, wie soziale Praxis und sozialer Sinn zustande kommen bzw. zumindest theoretisch funktionieren können. Ich beziehe meine Ausführungen auf Auszüge aus dem Werk Bourdieus unter Zuhilfenahme einschlägiger Sekundärliteratur, um ein möglichst abrundenden Einblick in die sehr komplexe Struktur des Habitus zu liefern und um verständlich zu machen, was man aus der Funktionsweise des Habitus über die Lernprozesse erschließen kann, in denen ein Mensch im Laufe seines Lebens seinen Habitus ausbildet, modifiziert, verfestigt und verändert. 2. Der Begriff des Habitus [lateinisch habitus = „Gehaben“, von habere „haben“] Habitus kommt aus dem Lateinischen und besagt „Stellung“, kann jedoch auch gleichbedeutend mit „Verhalten“ übersetzt werden. Der Begriff wird in verschiedenen Wissenschaften unterschiedlich ausgelegt. In dieser Arbeit setze ich mich mit dem Terminus aus der Soziologie auseinander. Hier spricht man von Habitus und meint allgemein das „Auftreten“ einer Person. Hier ist er vor allem durch Pierre Bourdieu einflussreich geworden. Er gebraucht den Begriff zur Definierung der objektiven und subjektiven Konditionierung und Praxis von Anhängern bestimmter sozialer Klassen zur Reproduktion der Machtverhältnisse.


Die Habitus Theorie Von Pierre Bordieu Und Ihr Einfluss Auf Die Heutige Soziologie

Die Habitus Theorie von Pierre Bordieu und ihr Einfluss auf die heutige Soziologie PDF
Author: Sandra Stockham
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, ePub, Docs
Category : Education
Languages : de
Pages : 24
View: 5837
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 2,0, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit werde ich die Habitus-Theorie von Pierre Bordieu erläutern und ihren Einfluss auf die heutige Soziologie. Ich werde auf die Entstehung beziehungsweise den Entwicklungsprozess des Habitus eingehen. Als erstes werde ich Bourdieus Habitus-Theorie in einfachen Worten erklären und darstellen. Als nächstes werde ich auf den Ursprung dieser Theorie eingehen, um dann noch einmal ausführlich den Habitus in all seinen Schemata zu erläutern und zugänglich zu machen. Diesen Abschnitt werde ich dann mit einem Beispiel abschließen, hierfür habe ich den sprachlichen Habitus gewählt da ich finde, dass dieses Beispiel am anschaulichsten ist. Sprache verbindet Menschen und gibt in einem Gespräch auf vielschichtige Weise Preis mit wem man es gerade zu tun hat. Daher halte ich dieses Beispiel für sehr geeignet, um Bourdieus durchaus komplizierte Theorie zu erklären. Als nächstes werde ich die soziologischen Strukturkategorien des Habitus anschneiden. Hierfür wählte ich die Beispiele Klasse und Sozialraum. Zum Abschluss werde ich das Habitus-Konzept auf das Exzerpt des Tischgespräches einer Familie anwenden.


Pierre Bourdieu Soziale Ungleicheit In Der Brd Unter Dem Einfluss Von Habitus Und Kapitalverteilung

Pierre Bourdieu   Soziale Ungleicheit in der BRD unter dem Einfluss von Habitus und Kapitalverteilung PDF
Author: Manuela Feldkamp
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, Kindle
Category :
Languages : de
Pages : 69
View: 369
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Soziologie), 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Pierre Bourdieu ist [...] nicht nur und nicht primär ein Homo academicus." (Bohn/Hahn 1999: 252) Wie ist diese Aussage zu bewerten? Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Bourdieu hat Zeit seines Lebens und darüber hinaus dafür gesorgt, dass Kritiker und Befürworter seiner Theorien einen fortwährenden Diskurs über ben diese Frage und seine Rolle als Wissenschaftler führen. Aus den Reihen der Wissenschaft wurde er unter anderem oftmals mit dem Vorwurf konfrontiert, "seine Theorie sei deterministisch, lasse keine Veränderungen zu und führe daher zu politischem Fatalismus." (Steinrücke 1992:9) Seine Befürworter hingegen schätzen, dass bei ihm "Theorie und empirische Untersuchung nicht getrenn nebeneinander stehen, sondern eng aufeinander bezogen sind." (Krais/Gebauer 2002:14) Bourdieu plädierte immer wieder dafür, dass die Soziologie sich den Blick für das Alltägliche bewahren muss und die gegenwärtigen Probleme der Gesellschaft für sie von hoher Wichtigkeit sein sollten. Die Autorin hat ein besonderes Interesse für die Frage, inwieweit der Habitus und Kapitalformen, zwei zentrale Aspekte in Bourdieus Schriften, sich auf den Stand eines Individuums in unserer Gesellschaft und auf eine mögliche soziale Ungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland auswirken können. Sie stellt diese Frage deshalb in den Mittelpunkt ihrer Beobachtung.


Praxis Der Distinktion Pierre Bourdieu Zur Tradition Sozialer Ungleichheiten

Praxis der Distinktion  Pierre Bourdieu zur Tradition sozialer Ungleichheiten PDF
Author:
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF, ePub
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 23
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Universität Hamburg (Ethnologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit hat den Widerspruch zwischen der seit langem geltenden formalen Gleichheit und der Beständigkeit sozialer Ungleichheit zum Thema und geht der Frage nach, wie soziale Ungleichheiten über Generationen hinweg reproduziert, tradiert und erhalten werden bzw. warum uns die soziale Mobilität schwerfällt. Im Mittelpunkt der Analyse steht die Praxistheorie des französischen Ethnologen und Soziologen Pierre Bourdieu (1930 – 2002) und vor allem sein Konzept der Distinktion. Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit wird die Bourdieusche Theorie der Praxis (Praxeologie) ausgearbeitet. Hierbei geht es nach der Einführung seiner erkenntnistheoretischen Sicht auf die soziale Wirklichkeit um seine zentralen Konzepte des Kapitals, sozialen Raums und Habitus. Im zweiten Kapitel wird anschließend auf die Praxis der Distinktion eingegangen, also das soziale Phänomen, dass Angehörige verschiedener Gruppen, Schichten und Klassen sich gegenseitig voneinander abgrenzen und somit eine gesellschaftliche Durchmischung bzw. Mobilität erschweren. Hier wird hauptsächlich auf sein zentrales Werk „Die feinen Unterschiede“ (1982) Bezug genommen. Ein kurzes Resümee bildet den abschließenden Teil.


Die Reproduktion Der Gesellschaft Die Habitustheorie Von Pierre Bourdieu Und Das Modell Der Soziologischen Erkl Rung

Die Reproduktion der Gesellschaft  Die Habitustheorie von Pierre Bourdieu und das Modell der soziologischen Erkl  rung PDF
Author: Oliver Kritzer
Publisher: GRIN Verlag
Format: PDF
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 135
View: 2051
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Book Description: Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2, Universität Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Der französische Sozialwissenschaftler Pierre Bourdieu wäre am 1. August 73 Jahre alt geworden. Er wurde 1930 in einem kleinen Ort der französischen Pyrenäen geboren und durchlief alsbald die komplette wissenschaftliche Karrierehierarchie Frankreichs, wo er sich auch aufgrund der Aufnahme in das „Collège de France“ 1982 schließlich zur Akademikerelite zählen durfte. Im französischen Ausland wurde er hauptsächlich durch sein materialreiches Werk „Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft“ bekannt, in welchem er Forschungen über die Interdependenz zwischen sozialstruktureller Positionierung, der Ausprägung klassenspezifischer Geschmacksdispositionen und der sich darauf gründenden symbolischen Lebensführungsstile, bezogen auf die französische Gesellschaft der 60er und 70er Jahre, betrieb. In den letzten Jahren seiner Arbeit wollte er sein Schaffen vor allem als Anthropologie verstanden wissen: Als umfassende Analytik des vergesellschafteten Menschen. Dabei nahm er eine Position ein, mit welcher er den Gesellschaftsmitgliedern eine soziale Praxis zuordnete, die durch systemische Befangenheit ausgezeichnet war. Er stellte bei diesen den „Sinn für das Spiel“ fest, der jegliche Handlung bestimmt und ihnen damit die Möglichkeit einer permanenten Selbstreflexion nimmt. In seiner Antrittsvorlesung am „Collège de France“ referierte er in der „leçon sur la leçon“ über die Herrschaftsmechanismen von Vorlesungen, um damit der Akademikerwelt, der er ja selbst angehörte, die Neutralität zu nehmen. Die Erkenntnis und die Offenbarung dieser Wirkungen betrachtete er als Freiheitserhalt aufgrund der Reflexion des Selbst und der Dinge. Nur diese Reflexion, die er dem sozialisierten Akteur weitgehend abstreitet, ermöglicht es, die Herrschaftsmechanismen zu erkennen und zu überwinden, um nicht an der Reproduktion der Herrschaft beteiligt zu sein. Mit dieser kritischen Haltung vor allem gegenüber dem Neoliberalismus hatte er das von ihm selbst gepflegte Ideal weltanschaulicher Neutralität abgelegt und so auch natürlich kritische Gegenreaktionen auf sich gezogen.